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Heidelbeere:Wirkung und Inhaltsstoffe

Heidelbeeren (Blaubeeren) enthalten hohe Mengen an Gerbstoffen, vorwiegend Catechingerbstoffe, sowie andere pflanzliche Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Fruchtsäuren und Flavonoide. Außerdem ist der Gehalt an Vitamin C (Ascorbinsäure) in Heidelbeeren sehr hoch. Die Wirkung der Heidelbeere beruht jedoch vor allem auf ihrem Gerbstoffgehalt.

Gerbstoffe kommen zum Einsatz, um Blutungen zu stillen und Wunden sowie Entzündungen der Haut oder Schleimhäute zu behandeln. Zusätzlich wirken Heidelbeeren aufgrund der Gerbstoffe leicht antibakteriell und leicht schmerzlindernd (anästhesierend).

Dass die Heidelbeere sogar medizinische Wirkungen entfaltet, ist wissenschaftlich erwiesen. Bereits im Mittelalter wusste die Äbtissin Hildegard von Bingen um die Heilwirkung der blauen Beere. Mediziner wie Tabernaemontanus beschrieben in Kräuterbüchern detailliert, wie die Heidelbeere zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden kann.

Die Blaubeere steht, was ihr Antioxidantien-Potenzial angeht, ganz oben auf der Liste der antioxidativen Früchte. Sie besitzt unter anderem viele Polyphenole. Dazu gehören Flavonoide und Phenolsäuren, die das Risiko, an Krebs zu erkranken, senken und gesundheitsgefährdenden Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen. Doch das sind nicht die einzigen wichtigen Inhaltstoffe, die sich in der Heidelbeere befinden. Sie enthält zudem viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Kalium. Kennzeichnend ist ein hoher Ballaststoffgehalt, der sich förderlich auf die Verdauung auswirkt.

Die in der Blaubeere befindlichen Gerbstoffe vernetzen Proteine miteinander und haben entwässernde, blutstillende und beruhigende Wirkungen. Weitere Inhaltsstoffe sind dimere Proanthocyanidine (eine Vorstufe von Gerbstoffen), Anthocyanoside (Pflanzenfarbstoffe), Caffeoylsäuren (koffeinhaltiger, anregender Stoff), Fruchtsäuren, Pektine (festigender Bestandteil in Zellwänden) und Invertzucker (Mischung aus Traubenzucker und Fruchtzucker). Die blauen Farbstoffe helfen bei Krebserkrankungen, Hemmen die Zellteilung und fördern sogar den Zelltod. Zudem stoppen sie die Blutversorgung bei Tumoren. Die Heidelbeere besitzt zudem große Mengen an Vitamin C, A, B, E und Beta-Carotin. Es ist bestätigt, dass die Beere antibakteriell wirkt und das Anheften von Bakterien an die menschlichen Zellen verhindert.

In den Blättern der Blaubeere, die auch medizinisch verwendet werden können, befinden sich Gerbstoffe sowie Iridoide (sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. Duftstoffe), Phenolcarbonsäuren, Arbutin, Hydrochinon, pflanzliches Insulin, Chrom, China- und Kaffeesäure, Erikolin und Mangan.

Mehrere wissenschaftliche Studien belegten das bereits. Die kürzlich im Journal of Nutrition veröffentliche Studie von Dr. Xianli Wu konnte der Blaubeeren sogar eine neue Eigenschaft nachweisen. So soll die blaue Beere Arteriosklerose vorbeugen, bei der es zu Ablagerungen in den Blutgefäßen kommt. Diese verhärten sich mit der Zeit und verengen die Blutgefäße, was daraufhin zu Thrombosen, Schlaganfällen oder Herzattacken führen kann. Eine andere Studie zeigt, dass Personen, die in ihrem Leben oft Heidelbeeren essen, ein niedrigeres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken. Grund dafür ist, dass die Inhaltsstoffe die Nerven schützen.